Gefährlichen Liebschaften
von Christopher Hampton

In einem Pariser Salon kommt es 1782 zu einer brisanten Wette: Die Marquise de Merteuil will sich an einem ihrer ehemaligen Geliebten rächen. Daher verspricht sie ihrem Intimfreund Valmont eine Liebesnacht, falls es ihm gelänge, dessen jungfräuliche Braut Cécile zu verführen - und zudem die tugendhafte Madame de Tourvel.

Diesem Spiel haben die beiden schon oft gefrönt. Die Spielzüge heißen Verrat, Lüge und Treuebruch. Ziel ist es nicht nur, andere zu verführen, sondern sie zu verderben und dadurch, die eigene Eitelkeit zu befriedigen und die gesellschaftliche Stellung zu festigen.

Doch der Vicomte de Valmont begeht einen Regelbruch. Das Gesellschaftsspiel "Liebe" erlaubt fast alles, nur nicht Liebe. Der sonst so berechnende Verführer beginnt, die ehrliche und aufrichtige Liebe der Madame de Tourvel zu erwidern und zu respektieren.

Die Merteuil sieht ihre Machtstellung gefährdet; aber die vollendete Intrigantin weiß, wie sie ihren eitlen, prestigesüchtigen Spielgefährten wieder zur Raison bringt...